Spitzenplatz für Jobcenter des Landkreises Vulkaneifel
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Neue Perspektive für Langzeitarbeitslose und Jugendliche
Der Landkreis Vulkaneifel ist bekanntlich als Optionskommune für die Leistungen und für die Vermittlung von Langzeitarbeitslosen zuständig. Die Anzahl der Personen, die auf Leistungen vom JobCenter angewiesen sind, ist im Jahresverlauf deutlich zurückgegangen. Nach den letzten Auswertungen ist die Zahl der Leistungsbezieher im Vergleich zum Vorjahr um 14,3 % zurückgegangen.
Parallel dazu sind die Ausgaben für die Hilfeleistungen und die Kosten der Unterkunft deutlich gesunken. Damit belegt der Landkreis Vulkaneifel einen Spitzenplatz in Rheinland-Pfalz, und das schon seit einigen Monaten.
Die absolute Anzahl der Arbeitslosen im Landkreis Vulkaneifel ist im Vergleich zum Vorjahr um über 200 Personen gefallen, sodass im Landkreis die Arbeitslosenquote schon seit dem Sommer unter 4 % liegt. Besonders erfreulich hierbei ist, dass gerade bei den Jugendlichen und bei den älteren Langzeitarbeitslosen, die häufig besondere Problemstellungen mitbringen, erstaunlich gute Eingliederungsergebnisse erzielt worden sind.
Dabei handelt es sich nicht nur um kurzfristige statistische Effekte, sondern um eine stetige und langfristige positive Entwicklung. Die gute wirtschaftliche Entwicklung ist damit auch bei den Kunden des JobCenters angekommen und eröffnet denjenigen Menschen eine Chance, die bislang trotz intensiver Bemühungen keine Arbeitsstelle finden konnten.
Bemerkenswert ist auch, dass die Kunden dabei in aller Regel - neben einer Anzahl an geringfügigen Beschäftigungen - insbesondere in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse vermittelt werden konnten. So ist die Anzahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse im Landkreis seit 2005 um rd. 1.500 angestiegen.
„In diesem Jahr konnten vom JobCenter des Landkreises Vulkaneifel bereits über 400 Personen in den Arbeitsmarkt vermittelt werden. Das ist natürlich in erster Linie der guten wirtschaftlichen Entwicklung, insbesondere jedoch den Unternehmerinnen und Unternehmern im Handwerk, in der Industrie und in den mittelständischen Betrieben zu verdanken. Es ist aber auch das Ergebnis für die gute und nachhaltige Arbeit, die von den Kolleginnen und Kollegen im JobCenter nah am Menschen geleistet wird“, so der zuständige Geschäftsbereichsleiter Berthold Schmitz.
Einer dieser Menschen mit längerer Arbeitslosigkeit, der dauerhaft in ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis vermittelt werden konnte, ist Herr G. Nach erfolgreichem Abschluss der Hauptschule konnte eine Ausbildung zum Maurer nicht mit dem erforderlichen Abschluss beendet werden. Der berufliche Werdegang zeigte danach vielfältige Tätigkeiten in verschiedenen Bereichen sowie mannigfache arbeitsmarktpolitische Beschäftigungen und Qualifizierungen auf, die Herrn G nicht nur beruflich sondern auch persönlich nach vorne gebracht und letztendlich zum Erfolg geführt haben. Er hat mit seiner ausdauernden Motivation, der individuellen Unterstützung durch das JobCenter und der Aufgeschlossenheit eines Unternehmers, der ihm die Möglichkeit gab, seine Fertigkeiten und Kenntnisse unter Beweis stellen zu können, eine neue Lebensperspektive gefunden.